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Kapitel 3.de

Geschichte und Vision

Ein neues Kapitel

Alte Mauern
Alte Mauern
Kreuzgang mit Brunnen
Kreuzgang mit Brunnen
Festival mit Gordon McDonald
Festival mit Gordon McDonald
Ein Kreuz im schwachen Licht
Ein Kreuz im schwachen Licht

Es war einmal...

… eine Gruppe von Freunden, Mitarbeiter der Jugendarbeit der Freien evangelischen Gemeinde Cuxhaven. Gemeinsam engagierte man sich für eine Gemeinde, veranstaltete Jugendfreizeiten, war auch privat zusammen oder schon länger befreundet. Noch im Studium oder schon im Beruf formten sich neue Ideen und Überlegungen. Teil davon war immer schon die Verbindung zur Zeitschriftenarbeit und ihren Netzwerken (Autoren und Redaktionskreise), die seit 1979 durch Christel und Ulrich Eggers und ihre Arbeit im Bundes-Verlag in Witten entstand. Manche der in der Jugendzeitschrift PUNKT veröffentlichten Ideen und Gedanken probierte man als Freundeskreis aus – manches von dem, was man als Freundeskreis diskutierte oder probierte, fand seinen Weg in die Zeitschrift. Ein fruchtbarer Grundzusammenhang, der bis heute besteht.
Geprägt durch die missionarische Jugendarbeit entdeckte man in den bewegten 80er Jahren auch soziale und diakonische Themen und hatte den

Eindruck, dass Jugend- und Gemeindearbeit ganzheitlich sein müsse: Glaube an Jesus hat mit dem ganzen Leben zu tun. Themen wie Welthunger, Frieden, politisches Engagement fanden so auf natürliche Weise zusammen mit dem, was schon immer wichtig war: missionarische Jugend- und Freizeitarbeit. Vorbilder für die Verbindung von sozialen und missionarischen Aspekten waren damals Personen wie Prof. Ron Sider aus Philadelphia oder Jim Wallis aus Washington. Man besuchte sich, nahm Impulse auf, lud sich ein – und gestaltete am Ende neuartige Freizeiten, die man gemeinsam mit PUNKT ausschrieb: Jesus und Welthunger, Lebensstil-Fragen, Evangelisation – Ein ungewöhnlicher Freizeittypus entstand: Arbeitseinsatz und Dritte-Welt-Bankett, Bibelarbeit und Jesus-Nachfolge im Alltag wurde eingeübt. Freunde und Begleiter wie Peter Strauch oder auch unsere regionale Gemeindeleitung hielten von Ferne segnend und verteidigend die Hände über uns –

manche Ecken und Kanten konnten so geschliffen werden.
Wo Freundschaft ist, wächst auch das Interesse an Gemeinschaft: 1983 reisten Christel und Uli in die USA und besuchten verschiedene Gemeinschaften, lebten zum Teil viele Wochen mit. Ein Buch über die Hutterer entstand („Gemeinschaft lebenslänglich„) – und das gemeinsame Interesse an Formen des gemeinsamen Lebens entstand: Müsste es nicht etwas geben, wo man die Erkenntnisse und Erfahrungen eines ganzheitlichen Glaubens radikaler als im Gemeindezusammenhang leben und weitergeben könnte? Ein Kernkreis von Leuten begann sich zu treffen, seit 1982 identifizierte man sich als christliche Gemeinschaft – die WegGemeinschaft. Man betete und suchte: Ein Haus zum gemeinsamen Leben und für Freizeitarbeit, Zeitschrift, Veranstaltungen – das war die Vision (die im Lauf der Jahre von Gott geformt und bestätigt wurde).